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Über Monah

Mein Name ist Monah, bin ein Nintendo-Kind & manchmal etwas seltsam. Bin begeisterte Bloggerin sowie digitale Muse. Fungiere als Social-Media-Orakel und mag es gerne positiv! Bin Verheiratet mit @bendy_ch und stolze #Geekmom von unserem #Minigeek @3lisah.

11 Fragen & Antworten zur Wochenbettdepression by @goldvreneli & @monah

Nach der Geburt meiner Tochter im November 2013 machte ich die bisher schlimmste Erfahrung in meinem Leben. Darüber habe ich im Hirslanden Blog erzählt.

Die Nadia Meier (alias @goldvreneli) vom Mamablog fragte mich im Dezember ob ich gerne ein paar Fragen zum Thema Wochenbett-Depression beantworten möchte. Leider war es so kurzfristig das die Antworten nicht mehr veröffentlicht werden konnten.

Heute gehts mir wieder gut. Aber die dunkle Zeit wird immer ein Teil von mir bleiben.

  • @goldvreneli: Hast du vor der Geburt gewusst, was eine Wochenbettdepression ist und welche Symptome dazugehören?

@monah: Ich hatte darüber gelesen und auch meine Frauenärztin hatte mich vor der Geburt bereits darauf angesprochen. Da ich 5 Jahre in psychologischer Betreuung war, hatte ich dahingehend eine Vorgeschichte. Dennoch heisst dies nicht zwingend, das die Geburt solche Traumas auslösen muss.

  • Wann hast du genau gemerkt, dass du eine Wochenbettdepression hast (wie viele Tage/Wochen nach der Geburt)?

Bereits im Spital, am dritten Tag als mich meine Frauenärztin nach dem Kaiserschnitt besuchte, erwähnte Sie dass diese tiefe Traurigkeit nicht mehr nur ein „Babyblues“ sei.

Ich bemerkte auch dass es meiner Zimmernachbarin deutlich besser ging als mir. Dennoch dache ich, dass ich ggf. Zuhause schneller Ruhe finden würde.

  • Wann und wie hast du dir Hilfe geholt oder Hilfe angeboten bekommen?

ca 10 Tage nach der Geburt habe ich dann endlich meine Frauenärztin kontaktiert. Dieses Telefongespräch war bereits ein erlösender Schritt.

  • Wie hat die (Fach-)Person, bei der du um Hilfe gebeten hast, reagiert?

Meine Frauenärztin wie auch meine Hebamme unterstützten mich voll und ganz. Ich fühlte mich nicht verachtet sonder aufgehoben.

  • Wie hat dein Umfeld auf die Diagnose reagiert?

Ich war sehr offen in diesem Thema, da ich auch einige Monate nach der Geburt immer noch diese latente Traurigkeit fühlte, blieb das Freunden und Familien natürlich nicht unbemerkt. Die meisten haben verständnisvoll und auch neugierig reagiert. Sie wollten mehr darüber wissen.

  • Wie offen bist du mit dem Thema umgegangen (in der Zeit vor deinem Blogpost)?

Wie erwähnt war ein Schleier der Traurigkeit stets in meiner Nähe.

Es fühlte ich an als würde mich eine kleine schwarze Regenwolke begleiten. Menschen die mich kennen merkten schnell das mit mir etwas nicht stimmte.

  • Wie lange dauerte deine Wochenbettdepression?

In den ersten 2 Wochen, bis ich endlich mit dem Stillen/Abpumpen aufhörte, waren der reinste Horror. Danach dauerte es nochmals ca 3 Monate bis ich mich dann für ein hormonelles Präparat entschieden hatte, das dann auch langsam eine neue Balance brachte. Nach einem halben Jahr fühlte ich mich wieder besser, hatte aber immer noch hi und da diese tiefe Traurigkeit in mir.

Erst nach einem Jahr fühlte ich mich das erste mal wieder wie ich selbst.

  • Was hat dir geholfen, um wieder gesund zu werden?

Einen Mann der mich unterstützte, eine Frauenärztin die reagierte und mit mir zusammen eine Lösung fand. Es waren die offenen Gespräche gekoppelt mit einem hormonellen Verhütungsmittel.

Ich wollte keine Antidepressiva und auf die Psychotherapie verzichtete ich auch.

  • Welchen Tipp hast du für frisch gebackene Mütter, denen es nicht so gut geht?

So schnell wie möglich das Gespräch mit dem Mann wie auch der Frauenärztin suchen. Am besten gemeinsam den Weg gehen. Sich nicht schuldig fühlen!

Und wenn die hormonellen Schwankungen durch das Stillen kommen, nicht einfach weiter stillen weil es unsere Gesellschaft will, sondern so handeln, wie man als Mutter handeln möchte.

Schlussendlich ist man nur sich selbst und dem Kind Rechenschaft schuldig.

  • Hat dir die Wochenbettdepression rückblickend etwas „gebracht“? (im Sinne von: hast du etwas gelernt/geändert in deinem Leben)

Ich denke ab dem Moment als die Wolken verzogen waren, habe ich meine Tochter noch etwas fester gedrückt als sonst. Da ich anfangs diese Distanz hatte zwischen mir und meiner Tochter, hatte ich das Gefühl ich muss etwas wieder gut machen. Mir hat es etwas gebracht zu realisieren, dass der Körper es manchmal nicht ganz alleine schafft. Und er einen kleinen Schups braucht.

  • Was möchtest du sonst noch loswerden zum Thema Wochenbettdepression?

Jede Frau ist anders.

Ich habe schon Frauen getroffen die 3 Kinder haben und nur bei einem die Wochenbettdepression durchlitten.

Es sind so viele Faktoren die dazu beitragen. Wichtig ist einfach, etwas zu tun und nicht zu warten. Mir half ein Buch, es ist leider nicht mehr im Handel, aber dieses Buch schrieb genau was ich fühlte. Ich gab es meinem Mann, damit er Ansatzweise verstehen konnte wie es mir geht.

An die (Ehe)-Männer: Wenn ihr Anzeichen bemerkt, eure Frau aber so tut als wäre nichts, sucht euch Hilfe. Sprecht mit dem Frauenarzt, mit der Mutter / Schwiegermutter.  Übt bitte KEINEN Druck aus und versteht wenn es einfach mal keine Nähe gibt. Man fühlt sich in dieser Zeit wie innerlich Tod. Tieftraurig. Es ist keine Liebe da, weder für das Kind, noch für den Partner, noch für die Familie, noch für Freunde. Es ist Eiskalt und Schlafmangel macht dieses Erlebnis nicht besser. Geht den Weg gemeinsam und glaubt daran, das wieder bessere Tage kommen.

 

 

Meine 1jährige Tochter hat ihr eigenes Handy

Sie denken jetzt bestimmt „WAAAAAS? GEHTS NOCH?“

Bereits vor ihrem 1. Geburtstag hat meine Tochter gesehen wie ich und mein Mann regelmässig irgendwas mit einem schwarzen Ding in der Hand gemacht haben. Telefoniert, geklickt, gelacht, navigiert und es kamen super lustige Geräusche aus diesem kleinen Handy.

Wie also sollte ich meine Tochter davon abhalten mit etwas zu spielen, dass ich selbst dauern in der Hand halte?

Anfangs war es noch mein Handy das her halten musste, doch nachdem es den Boden zu oft geküsst hatte, musste ein „eigenes“ Handy her. Eines das ich ihr geben konnte ohne das Nervenflattern zu kriegen. Eines das nur ihr gehörte aber natürlich nicht den ganzen Tag. Zuerst war es mein altes iPhone 4 – etwas später dann einen neuen iPod Touch.

Uns ist es wichtig dass unser Kind den normalen Umgang mit den Geräten lernt.

Klar scheiden sich die Geister ob dies nun gut oder schlecht ist. Aber wir sind immer wieder erstaunt wieviel sie von einem Spiel lernt und was sie kurz danach dann auch im realen Leben umsetzen kann. Auf dem Blog theconversation.com wird darüber auch etwas geschrieben. 

Using observational methods, they found that apps which allow children to write, paint, collage, draw and make music encouraged creativity in children.

Welche Apps auf das Handy gehören, welche Hilfsmittel euch als Eltern für Geekkids zu Verfügung stehen, erfahrt in in den nächsten Posts!

Wie handhabt ihr das bei euch?

TEGU: Ökologische & magnetische Bausteine für Kinder (und Erwachsene)

Wir haben uns kürzlich das TEGU Pocket Set gekauft.

tegu_8pc-pop-tintsSchon lange haben wir mit der Idee gespielt magnetische Bausteine zu kaufen, wollten aber zuerst, dass unsere kleine Maus mit den „normalen“ Holzbau-Steinen klar kommt.

Die TEGU Produkte sind magnetisch und machen so gleich doppelt Spass. Was mit herkömmlichen Spielsteinen nicht klappt, eröffnet mit TEGU gleich neue Inspirationsentscheide.

blast-offEgal ob Tiere, Roboter, Häuser oder Menschen. Mit den Sets von TEGU, die allesamt miteinander Kompatibel sind, ist so ein Spielspass für die ganze Familie garantiert.

Für Zuhause gibts natürlich die grösseren Sets mit noch mehr magnetischen Holz-Steinen.

Die Spielsteine gibts online bei Pastorini Spielzeug >>

Wir haben unser Set in Baden AG Miracoolix gekauft >>

Auf dem TEGU Blog findet ihr noch weitere Ideen und Produkte >>

Wasserfeste Kinder-Kamera Nikon COOLPIX S33 (Sehr robust!)

Diese Kinder-Kameras die aussehen wie Hunde oder Hello-Kitty sind gar nicht mein Fall. Daher suchte ich nach einer Kamera die „Normal“ aussah aber doch einiges aushalten kann. Meine 2 jährige Tochter schaut mir und meinem Mann immer wieder beim Fotografieren zu, daher war es eine Frage der Zeit bis sie auch endlich eine eigene Kamera haben kann.

Die Wasserfeste Nikon ist bis zu einer Tiefe von 10 Meter tauchfähig.

Zudem bis zu 1.5m auch Stossfest.

Die Kamera enthält eine Menü-Führung speziell für Kinder.

Die Menü-Führung ist allerdings noch nichts für 2 jährige, aber schön farbig!

Für den Preis von nur CHF 95.- kann hält sie viel aus und mach hübsche Fotos. Etwas zoomen geht auch und für die ersten Schritte in die digitale Foto-Welt die beste Kamera!

Ein geek-detail:

Die Kamera wird via USB aufgeladen und wird mit 2 verschiedenen Anschlüssen geliefert, so das bestimmt immer das richtige Ladekabel dabei ist!

Die Kamera gibts in Knütsch-Gelb (damit man sie wieder findet) in blau, pink oder weiss.

Gekauft haben wir unsere via galaxus.ch 

Hier noch ein kleines passendes Video auf englisch: