Social-Media-Plan für Babys?

By: Paul Inkles

Ich habe bereits auf meinem privaten Blog darüber geschrieben. Möchte hier das Thema aber nochmals aufgreifen.

Brauchen Eltern heute einen Social-Media-Plan für ihre Babys?

Wenn es nach mir geht, nicht gerade ein Dokument, aber einen gemeinsamen „Plan“. Man sollte sich gedanken machen wie man sich als Familie im Internet präsentieren möchte. Wieviel mal von sich Preis gibt und wieviele Fotos man vor allem von sich und seiner Familie ins Netz stellt.

Wir sind uns wohl alle einig dass weder nakte Baby-Popos noch irgendwelche sehr privaten Dinge ins Netz gehören. Doch die Definition von „Privat“ ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Wichtig ist, das man sich als Familie gedanken macht. Egal ob in verbaler oder sogar in schriftlicher Form. Denn mit einem neuen „Mitbewohner“ und der ersten Foto-Flug kommt automatisch auch gleich der Wunsch all die süssen Momente mit der ganzen Menschheit zu teilen.

Der Unterschied von Offline- und Online-Eltern

Spannend zu sehen, das Eltern die Online sehr aktiv sind bzw. auch in diesem Bereich arbeiten, sich vorgängig Gedanken machen und auch eher homöopathisch dosiert Fotos Ihrer Kinder ins Netz stellen. Ein Trend der zu beobachten ist, sind Kinder-Fotos ohne Gesichter. (Wir handhaben das übrigens auch so Beispiel-Foto)

Eltern die eher „Offline“ sind von denen gibt es zwei Lager.

  • Eltern die nur ab und an ihr eigenes Profilbild updaten, selten einen Status-Update machen und auch sonst die sozialen Medien nutzen. Daher eher wenig bis gar keine Bilder von Kindern zu sehen.
  • Eltern die ALLES von sich und ihrem Kind posten ohne auch nur einen kurzen Augenblick zu überlegen, ob es vielleicht nicht sinnvoller wäre etwas weniger zu publizieren. Eltern die sogar so weit gehen, dass man nackte Baby-Füdlis sieht #mussichnichtverstehen

Auch wenn diese Beschreibungen sehr unterschiedlich sind, so zeigt sich doch ein Bild. Onliner schätzen wohl das Ausmass besser ein, weil sie diesen „Markt“ kennen. Offline-Eltern zeigen sich entweder eher passiv oder überaus Aktiv.

Ich hoffe nun, das mir meine Tochter irgendwann sagt „Zum Glück gibts von mir keine Baby-Fotos im Netz“

Ein paar weiterführende Beiträge zum Thema gibt es übrigens hier:

 

Monah

Mein Name ist Monah, bin ein Nintendo-Kind & manchmal etwas seltsam. Bin begeisterte Bloggerin sowie digitale Muse. Fungiere als Social-Media-Orakel und mag es gerne positiv! Bin Verheiratet mit @bendy_ch und stolze #Geekmom von unserem #Minigeek @3lisah.

Über Monah

Mein Name ist Monah, bin ein Nintendo-Kind & manchmal etwas seltsam. Bin begeisterte Bloggerin sowie digitale Muse. Fungiere als Social-Media-Orakel und mag es gerne positiv! Bin Verheiratet mit @bendy_ch und stolze #Geekmom von unserem #Minigeek @3lisah.

2 Gedanken zu „Social-Media-Plan für Babys?

  1. Eine treffende Beobachtung, dass es Unterschiede gibt zwischen den Online- und Offline-Eltern. Gilt auch in anderen Bereichen: Medien- und technikaffine Eltern setzen sich mehr mit Fragen zur Medienkompetenz der eigenen Kinder auseinander als solche, die selber überfordert sind. „I chum jo sälber nöd drus“ höre ich deshalb immer wieder als Erklärung, weshalb man einem Primarschulkind internetfähige Geräte gibt und keine Unterstützung anbietet, diese sinnvoll einzusetzen.

    1. Ich bin auch gespannt wie weit die Schule bei Elisa sein wird, wenn sie 6 Jahre alt ist. Da kann noch einiges gehen. Irgendwie mischt sich vielfach die Angst mit dem Unwissen.

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